Ab wann beginnt eurer Meinung nach eine übertriebende Rattenliebe?

  • Also, ich habe grade eine Nase die eine Halskrause tragen muss (vorübergehend), zum Glück kann sie damit tatsächlich ganz gut alleine Brei essen, so dass das kein Problem ist. Wenn das aber nicht ginge, dann müsste ich sie eben mit dem Löffel, Pipette, was auch immer füttern.

    Ich denke nicht, dass eine Ratte die gerade nicht selber futtern kann automatisch zum Tode verurteilt ist...

    Wie gesagt, ich finde das dann einfach nur konsequent und auf keinen Fall übertrieben. Für mich würde ich auch keine Alternative sehen. Was nicht heißt, dass es nicht vielleicht toll wäre wenn man jemanden hätte der sich dann zu Hause darum kümmert, aber wenn das eben nicht der Fall ist muss man sich eben was einfallen lassen.

    Lg,

    Jana

  • Hallo,

    ich wollte nur allgemein anmerken, dass man nicht auf jede abweichende persönliche Meinung reagieren muss, und sei sie noch so provozierend formuliert. Wer mir so herablassend oder sonstwie blöde kommt, dass ich da keine fruchtbare Kommunikation mehr erwarte, kriegt halt einen warmen, trockenen Platz in meiner Ignorier-Liste.

  • Hi

    kalessin

    Klar, das ist auch richtig. Wenn ich Dinge les, die ich selber als Tierquälerei empfinde oder andere auf völlig falsche Ideen bringen könnten, lass ich nur untern etwas unkommentiert. Das dient dann eher den Leuten, die sowieso nur provozieren wollten (hoffentlich, der Ratten wegen), als allen anderen, die das lesen. Es sieht nie gut aus, wenn solche Dingen gänzlich stehen gelassen werden, als wären sie ok so.

    Aber grad wenn Anfänger solche Dinge lesen, machen sie es am Ende nach, weil andre tuns ja auch und das ist ja viel bequemer..

    LG

    Judith

  • Alles gut und schön, verstehe ich auch (also mit Päppeln usw.), aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es für ein sowieso schon durch Krankheit gestresstes Tier eine Zumutung ist, dieses auch noch durch die Gegend zu kutschieren. Auch wenn es noch so Handzahm ist, denn es bleibt ja der Punkt, dass Ratten sich in fremder Umgebung unwohl fühlen, bzw. es ihnen Stress bereitet. Von daher würde ich wenn dann schauen das ich entweder einen "Sitter" auftreiben kann, oder ich würde, wenn auch schweren Herzens, über eine Erlösung durch den TA nachdenken.

    Käme natürlich auch auf den Einzelfall an und man müsste schon abwägen zwischen Genesungschancen, zu erwartendes Leid des Tieres etc. aber nie würde ich ein Tier mit zur Arbeit nehmen.

    Wenn ich mir nun noch überlege, dass dann auf der Arbeit irgendwas schief geht, z.B. das Tier büchst aus... Nein tut mir leid, ich finde so etwas unverantwortlich dem Tier und auch dem Arbeitgeber gegenüber, bei aller Tierliebe, aber man hat nicht nur eine Verantwortung seinem Tier gegenüber, sondern auch gegenüber seinem Arbeitgeber und diese wiegt meiner Meinung nach nun mal mehr.

    Allerdings sind wir hier im Bereich der Meinungsfragen, also steinigt mich bitte nicht gleich nur weil es anders seht ;)

    MFG Lyrathor

  • Hallo,

    Als ich in meinem ersten Posting schrieb, ich würde jederzeit für eine kranke Ratte zu Hause bleiben habe ich das auf private Unternehmungen bezogen, um die es ein paar Posts weiter oben ging. Natürlich kann ich im Job nicht einfach zu Hause bleiben. Wenn ich ein Tier habe, das ich tagsüber nicht mehr ohne Versorgung lassen kann, dann bleibt mir entweder, ich nehme Urlaub, ich habe jemanden, der das Tier für mich versorgt, oder ich nehme es mit.

    In einem Fall war es sogar meine Tierärztin, die den kranken Ratterich (Mischa) tagsüber versorgt und gepäppelt hat.

    Den Begriff "der Natur ihren Lauf lassen" finde ich aus Menschenmund immer sehr zynisch bis unrealistisch. Solche Begriffe werden von Menschen aus meiner Sicht immer dann benutzt, wenn man es bequem haben will. Wenn der Mensch nämlich konsequent der Natur ihren Lauf lassen würde, anstatt nur in Einzelfällen davon zu reden, dann hätte die Natur auch weniger Probleme 8)

    Grüsse

    Steffi

    Lyrathor Nein, ich schläfere kein Tier ein, anstatt ihm 10 km Fahrt "zuzumuten" mit der Chance, zu überleben. Mein Arbeitgeber kennt mich seit über zwanzig Jahren. Glaub mir, das sind alles erwachsene Leute dort. Was ist denn an einer kranken Ratte in einer (ausbruchsicheren TB) eine Zumutung?

  • Hallo,

    warum denn gleich wieder so frostig?

    Ich poste eben meine Meinung zum Thema, genauso wie ihr. Alles, was ich bisher geschrieben habe, meine ich auch so. Ich äußere mich halt gern zu Themen, bei denen ich eine andere Meinung habe als viele von euch. Die "Finde-ich-auch"- und "Seh-ich-genauso"-Threads sind für mich persönlich eben nicht so spannend, dass ich mich daran beteiligen müßte. Eine Diskussion wird doch erst dann interessant, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.

    LG

    nachtfalter

  • Huhu!  :winki:  

    @ Nachtfalter: Unterschiedliche Meinungen sind gut, das stimmt. Aber dann solltest du vielleicht mal darüber nachdenken, sie nur einmal zu äußern und danach "Ruhe zu geben".

    Deine Nachfragen klangen auch für mich provozierend; und das ist eigentlich unnötig.

    Wie gesagt, ich kann meine Ratten nicht mit zur Arbeit nehmen - ich würde es auch nicht versuchen.

    Wie Drotning habe ich aber auch eine gute TA, die sicher im Notfall auch das Päppeln übernehmen würde.

    Ich hatte auch schon den Fall, dass ich mit einer "verschluckten" Ratte 3 Tage lang 2 xtäglich zum TA musste für eine Infusion. Während dieser Tage musste ich auch arbeiten, aber mein erster Weg zuhause ging an ihren Käfig. Ich habe ihr dauernd Brei und Joghurt hingehalten, in der Hoffnung, dass sie frisst.

    Nach 3 Tagen haben wir sie dann erlösen lassen.

    Aber du hättest ihr diese 3 Tage wohl nicht gegeben? Ich finde, 3 Tage sind das Mindeste, was man einer Ratte geben kann. Und 3 Tage sind meiner Meinung nach auch für die Ratte zu ertragen, wenn nur noch ein Funken Hoffnung besteht.

    Grüßlein!

  • Hallo Murphy,

    in meinen Posts habe ich verschiedene Aspekte dieses Themas aufgegriffen und hinterfragt. Ich habe meine Meinung klar aufgezeigt, bin jedoch nicht unangemessen lange auf einzelnen Punkten herumgeritten. Eine Diskussion, in der sich die eine Seite nur einmal äußern sollte, damit sich die andere Seite nicht sofort provoziert fühlt, ist letztlich keine, sondern dümpelt als einer dieser "Seh-ich-genauso"-Threads vor sich hin, wenig spannend und wenig gelesen. Wenn du das lieber willst?!

    LG

    nachtfalter

  • Huhu,

    Also wenn eine Ratte anfängt das ihr gegebene Futter wieder hochzuwürge, dann macht man warscheinlich etwas falsch... Und übertriebenen Aktionismus würde ich die "Zwangsfutterung" auch nicht nennen. Ich kann mein Tier doch nicht einfach sterben lassen. Das wäre in meinen Augen dann nämlich Quälerei.

    Tut mir Leid wenn ich dass so sagen muss, aber wer nicht bereit ist seinem Tier zu helfen, sollte vielleicht lieber keins haben.

    LG

  • Hallo,

    eine kranke Ratte mit auf Arbeit zu nehmen, um sie auch tagsüber füttern zu können, halte

    ich auch für übertrieben.

    Bezüglich des Zwangsfütterns schließe ich mich Judith an. Wenn eine Ratte sich füttern lässt, ist das keine Zwangsfütterung. Viele Kinder bzw. alte Menschen wollen und müssen auch gefüttert werden (von einem Lebenserhalt über Magensonden einmal abgesehen, das ist sicher ein eigenes Thema).

    Man sollte da seinem Instinkt vertrauen, weiviel man seinem alten/kranken Tier da zumutet.

    Was spricht dagegen, ein altes/krankes Tier noch eine Weile mit Päppelbrei , den sie freiwillig (und gierig) fuittern, zu verwöhnen ? Oftmals merkt man , gerade bei alten Tieren irgendwann, dass sie im Laufe der Zeit schlechter futtern, langsam an Gewicht verlieren usw. und der Zeitpunkt naht, das Tier gehen zu lassen.

    Ob man nun der Natur ihren Lauf lässt oder Gott spielt und euthanisieren lässt, diese Entscheidung hängt oftmals von der Betrachtungsweise des Halters und auch vom Zustand der Tiere ab.

    Einem Tier mit Luftnot, welches soweit austherapiert ist, dass auch kein hochdosiertes Cortison mehr Linderung verschafft, sollte man nicht seinem natürlichen Lauf der Natur überlassen. Das würde nämlich grausam ersticken. Hier sollte unbedingt euthanisiert werden. Ob man aber eine altersschwache, sterbende Ratte, die offensichtlich nicht leidet, noch in eine überfüllte Tierarztpraxis zu einem womöglich noch unfähigen/überforderten Tierarzt schleppt oder aber das Tier, welches mit seinen Artgenossen kuschelt, dort in Ruhe sterben lässt, sollte jeder für sich selbst beantworten können.

    @Springender Punkt, wieso greifst Du Nachtfalter so an ? Ich mag es, wenn mal jemand -wie Nachtfalter- ehrlich seine Ansichten

    postet und mutig und kompetent genug ist, auch mal eine andere Meinung als irgendwelche Forengrüppchen zu haben.


    LG Petra

  • Hallo,

    Zitat

    Klar, das ist auch richtig. Wenn ich Dinge les, die ich selber als Tierquälerei empfinde oder andere auf völlig falsche Ideen bringen könnten, lass ich nur untern etwas unkommentiert. Das dient dann eher den Leuten, die sowieso nur provozieren wollten (hoffentlich, der Ratten wegen), als allen anderen, die das lesen. Es sieht nie gut aus, wenn solche Dingen gänzlich stehen gelassen werden, als wären sie ok so.Aber grad wenn Anfänger solche Dinge lesen, machen sie es am Ende nach, weil andre tuns ja auch und das ist ja viel bequemer..

    das ist ein Grundproblem, natürlich. Aber meiner Erfahrung nach bringt es trotzdem nichts, Öl ins Feuer zu gießen. Die entsprechenden Personen können dann für sich in Anspruch nehmen, für ihre Meinung angegriffen worden zu sein, was ihre Positionen nur adelt. Egal was man "dagegen" sagt, man wird nur zu hören bekommen, dass man ja offensichtlich der eigenen Position so wenig sicher ist, dass man gegenteilige Positionen nicht ertrage. Auch verbreitet (und habe ich auch im RE schon erlebt) sind pauschalisierende Ad-Hominem-Attacken, in denen die anderen Forennutzer pauschal als Spinnerinnen (sic!) verunglimpft werden. Es gibt sogar Leute, die es gezielt darauf anlegen, Andere immer wieder zu Antworten zu provozieren und zur Weißglut zu treiben (sog. "Trolling"), ohne dass ich das derzeit konkret jemandem vorwerfen möchte.

    Tatsache ist, dass eine produktive "Diskussion" nicht den leeren Austausch konträrer Standpunkte zum Inhalt hat, sondern auch eine synthetische Komponente besitzt. Außerdem muss das Forum, nur weil es ein tierschutzorientiertes Forum ist, nicht beständige Angriffe darauf ertragen, was Tierschutz nun überhaupt sei. Auf dieser Pseudo-Metaebene kann jeder Futterrattenkäufer oder Rattenvermehrer sich auf den Standpunkt stellen, er sei dem Tierschutz verpflichtet und man möge ihm doch bitte zunächst das Gegenteil beweisen.

    Doch muss ein themenzentriertes Forum z.B. für Hundeliebhaber eine Grundsatzdiskussion über die Vorzüge von Hundefleisch als Nahrung akzeptieren (oder darüber, dass der Kauf von Hunden beim Fleischlieferanten ja nur positiv sei, weil die Tiere sonst eh im Topf landen)? Wohl kaum. Warum muss ich dann in einem Rattenhalter-Forum überhaupt die Frage diskutieren, ob die Lebendverfütterung von empfindungsfähigen Wirbeltieren Tierquälerei ist, oder ob Schlangen in private Hand oder in den Zoo gehören. Schlangenhalter können sich hier gerne informieren; dafür brauchen sie aber meistens nicht einmal einen Account. Und wenn sie einen anlegen, müssen sie damit leben, dass andere Nutzer ihnen zumindest nicht darin zustimmen, wie toll und artgerecht ihre Schlangenhaltung samt "Futterzucht" ist. Es sollte jedenfalls nicht überraschen, dass viele andere Nutzer entsprechende Bekehr- oder Rechtfertigungsversuche beleidigend finden, und das hat nichts mit Zensur oder Meinungsfreiheit zu tun.

    Meiner Erfahrung nach bringt es einfach nichts, mit Menschen, die einen Horizont mit Radius 0 besitzen, diesen ihren "Standpunkt" nennen und nicht ein Jota von ihren Positionen abweichen möchten, zu "diskutieren". Denn diese Personen wollen nur entweder ihre Positionen bestätigt wissen oder sich selbst als Freiheitskämpfer inszenieren, die sich für die "unterdrückten" Thesen einsetzen. Auf diese Weise erklären auch z.B. die sogenannten "Relativistik-Kritiker" im Bereich der Naturwissenschaft, dass sie Opfer von Zensur würden, weil einfach kein ernstzunehmender Physiker ihre Schriebe zitieren mag, und genauso gibt es selbsternannte Propheten unter den Tierhaltern, die dermaßen abweichende Positionen vertreten, dass sich nicht einmal ein Verlag für ihr "anderes" (sic) Buch hergeben will. Aber die, die den Selbstverlag-Schund dann als genau das bezeichnen, sind natürlich zensierende Bösewichter und bestenfalls engstirnige Ignoranten.

    Ganz ehrlich: das ist es (mir) einfach nicht mehr wert. Ignorieren ist weniger Arbeit, kostet weniger Nerven und ist unter dem Strich sogar am wenigsten schädlich. Just my €0.02.

  • Hallo kalessin,

    du bist aber nicht sonderlich konsequent. Du hattest mir doch schon gestern Abend einen "warmen, trockenen Platz in deiner Ignorier-Liste" versprochen. Ist eben doch nicht so einfach, sich rauszuhalten. Naja, vielleicht schaffst du es ja jetzt bei deinem zweiten Versuch, diesen Thread zu ignorieren.

    In Vorfreude auf dein nächstes Posting

    nachtfalter

  • Hallo,

    um nicht als chronisch offtopic zu gelten, zurück zum Thema.

    Ich denke, dass die unterschiedlichen Ansichten davon, wo Rattenliebe anfängt und aufhört, etwas damit zu tun haben, welchen Stellenwert die Tiere bei jedem Einzelnen einnehmen. Ich bin meinen Ratten offensichtlich emotional nicht so verbunden, wie viele von euch es sind. Meine Ratten sind mir irgendwie immer etwas fremd geblieben. Ich denke schon, dass die Tiere bei mir ein angenehmes Leben haben. Aber sie spielen nicht die Rolle in meinem Alltag wie offensichtlich bei vielen von euch. Sicherlich werde ich nicht auf Dauer Ratten halten, das hat sich mittlerweile herauskristallisiert. Aber sollte man nur dann Ratten aufnehmen, wenn man dazu bereit ist, sie im Krankheitsfall nahezu vergleichbar intensiv zu umsorgen wie beispielsweise ein krankes Kind? Viele von euch sehen das wohl so. Ich habe da eine sagen wir mal ländlichere Ansicht: Tiere müssen gut versorgt, gepflegt und im Krankheitsfall auch medizinisch behandlet werden. Allerdings gibt es Grenzen. Somit kommt der Tod eines Tieres im Krankheitsfall für mich als Alternative tatsächlich früher in Frage als für viele von euch.

    LG

    nachtfalter

  • Hallo Kalessin,

    wieso Du diese bisherige Diskussion in verbindung bringst mit "Trolling", "Verunglimpfung", "leeren Austausch

    konträrer Standpunkte", "Menschen mit Horizont Radius 0", "Angriffe auf den Tierschutz" usw. vermag sich mir beim besten Willen nicht zu erschließen.

    Auch wieso Du die Lebendverfütterung , Futtertierzucht usw. gerade mit dieser Diskussion in Verbindung bringst, scheinst nur

    Du selbst zu wissen.

    Weißt Du, recht viele Rattenhalter stoßen da draußen im wahren Leben wegen ihrer Rattenhaltung auf Unverständnis. Oftmals fehlt Rattenhaltern - aus Angst vor Reaktionen ihrer Umwelt- die Stärke, sich offen zu ihrer Rattenhaltung/ihrer Rattenliebe oder wie auch immer man es genannt haben will, zu bekennen. Man hat es dort draußen schließlich fast immer mit NICHT-Rattenhaltern zu tun, die nichts weiter mit Ratten im Sinn haben und vllt. auch noch Vorurteile haben.

    Gerade deshalb sollte ein Forum für Rattenhalter es aushalten können, wenn mal brisante Dinge der Rattenhaltung und des Tierschutzes aufs Trapez gebracht werden.

    Wenn Rattenhalter unter sich in Foren "brisante" Diskussionen über Übertreibungen in der Rattenhaltung oder auch andere

    Diskussionen nicht hinkriegen, ohne sofort die Ignoriertaste zu drücken oder ganz und gar noch nach einem Zensor zu rufen, na dann gute Nacht.


    LG Petra

  • Hallo

    Was bitte hat eine andere Meinung denn mit Kompetenz zu tun? Das bezieht sich nun auf niemanden speziell, sondern ist eine allgemeine Frage.

    Nicht jeder hat das Glück spontan frei zu bekommen oder 10 hilfsbereite Verwandte/Freunde/Nachbarn. Und wenn man dennoch eine Lösung findet, ist das doch toll! Ein Tier was temprär Hilfe egal welcher Art benötigt einfach sterben lassen finde ich nicht besonders im Sinne des Tieres.

    VG

  • Hallo ^^

    eine übertriebene ratten/tierliebe ist je nach dem auslegungssache. Wenn man nicht mehr im Sinne der Tiere handelt , sprich , zwar Tiere aufnehmen aber sich eine Überforderung nicht eingestehen kann , dann ist es schon grenzwertig. Ich finde es nicht schlimm wenn sich jemand lieber um Tiere kümmert anstatt mit Menschen zusammen zu sein, was bei mir , krankheitsbedingt, der Fall ist das hat nichts mit übertriebener Tierliebe zu tun sondern einfach was man eher vorzieht.

    Auch wenn es meiner Vogelspinne schlecht geht nehme ich mir mal einen Tag frei und sieh zu das es ihr wieder besser geht, da mach ich hier keinen unterschied.

    Das Jemand ein tier mit auf die Arbeit nimmt womit dann eine hilfreiche versorgung gewährleistet ist, finde ich richtig gut, vorallem das es ein arbeitgeber mit macht. Schlecht wäre es , meiner ansicht nach, wenn man es aus jucks macht und dem Tier den Stress antut und nichts bei rum kommt. Aber wenn ein Tier krank ist und man es dadurch helfen kann ist es doch positiv.

    Es ist ja ein unterschied ob man ein Tier am leben hält oder ob man diesem hilft. das ist ein unterschied meiner meinung nach..

  • Huhu!  :winki:  

    Ich nehme den Tod eines sehr kranken Tieres auch in Kauf... auch mal lieber 2 Tage früher als nur 1 Minute zu spät. Aber dafür gehe ich zum TA, um die Tiere zu erlösen. Ich lasse sie nicht zuahuse ersticken, verhungern etc.

    Meine Omi Quickie ist so ein Fall von Altersschwäche. Sie ist mittlerweile 3 Jahre und fast 1 Monat und hat einen Milztumor - ich rechne jeden Tag damit, sie tot im Käfig zu finden. Ich bin in diesem Fall gerne bereit, der Natur ihren Lauf zu lassen. Sollte allerdings etwas mit dem Tumor passieren, was ihr Leiden bereiten würde (bluten aus allen Löchern, ähnlich wie bei Vergiftungen), würde ich sie niemals einfach so liegen lassen.

    Ich bin schon nachts mit einer Ratte zum TA, die eigentlich schon im Koma lag. Ich wollte aber nicht, dass sie sich unnötig quält; man weiß ja nicht, wielange es dauert, ob sie etwas fühlt usw.

    Dass viele hier ihre Ratten wie Kinder pflegen, ist gut. Tiere soll man nicht vermenschlichen; und ich bin sicher, das tun viele hier auch nicht. Trotzdem sind Tiere wie Kinder Lebewesen - noch dazu sind es meiner Meinung nach die Hilfsbedürftigsten.

    Ist denn eine Ratte nicht ebensoviel wert wie ein Mensch? Es sind Lebewesen, nur darum geht es.

    Ich gebe zu, ich bin kein Veganer, aber da, wo ich kann, stelle ich Tiere mit dem Menschen gleich, was ihren Wert angeht.

    Grüßlein!

  • Hallo Murphy

    Hast du eigene Kinder? Offensichtlich nicht, sonst würdest du nicht derartig irritierende Aussagen treffen.

    Deine Frage, ob eine Ratte nicht ebensoviel wert sei, wie ein Mensch, muss ich für meinen Teil mit einem klaren "Nein" beantworten. Außerdem muß ich deiner Meinung, dass eine Ratte hilfebedürftiger sei als ein ein Kind entschieden widersprechen. Setz eine Ratte nach draußen, und sie kommt allein zurecht. Was würde wohl mit einem Kind geschehen, wenn es allein gelassen werden würde?

    Wenn ein Kind zeitgleich mit deiner Lieblingsratte am Ertrinken wäre, und du dich entscheiden müsstest, wen würdest du retten? Die Ratte???

    Kopfschüttelnd

    nachtfalter

  • Zitat

    vermag sich mir beim besten Willen nicht zu erschließen.

    Die Betrachtung war eher allgemeiner Natur und nicht unbedingt ausschließlich auf den vorliegenden Thread bezogen. Es ging eher um die Art, wie hier mitunter "diskutiert" wird (bzw. eben nicht). Außerdem hatte ich in dem Moment eine Reihe von unterschiedlichen Threads im Kopf, bei denen das Muster immer ähnlich war, nicht zuletzt jene Episode mit dem Futtertierzüchter, der hier vor nicht allzu langer Zeit in mehreren Beiträgen erst fleißig provoziert hat, um sich dann abschließend darüber zu beschweren, dass hier ja offensichtlich nur "Muttis" (sic!) herumsprängen, deren einziges Hobby sei, "auf allem rumzuhacken was andere tun".

    Auch hier in diesem Thread zeichnete sich zu jenem Zeitpunkt meinem Eindruck nach dasselbe Muster ab: provokante These ("der Natur ihren Lauf lassen", also Tier kläglich eingehen lassen), danach Personen mit abweichender Meinung zumindest nahelegen, dass sie spinnen würden. Stellt man einen Kontext zu vergangenen Äußerungen desselben Mitglieds her, ergibt sich beinahe schon zwangsweise der Eindruck, dass bewusst provoziert werden soll. Fall dieser Eindruck täuschte, mea culpa. Ich bin hier jetzt eh raus, viel Spaß noch.

  • Hallo kalessin,

    da bist du ja wieder. Wenn dein derzeitiges Engagement Ausdruck davon ist, diesen Thread zu ignorieren, möchte ich ja nicht wissen, wie groß dein Mitteilungsbedürfnis ist, wenn dich etwas interessiert.

    " Ich bin hier jetzt eh raus, viel Spaß noch." - Und ewig grüßt das Murmeltier.

    Bis zum nächsten Mal

    nachtfalter

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