Viele Volletagen vs. genug Höhe - was denn nun!?

  • Mich würden da mal eure Meinungen interessieren zu einem Thema, das mich schon länger beschäftigt. Ich hole mal kurz aus:


    Als ich meine ersten Ratten 2006 bekam, war die einhellige Meinung zur Käfiggröße noch: Besser hoch als breit, 80x50 Grundfläche, wobei auch Volieren mit z.B. 65x60 oder 70x60 relativ verbreitet waren, weil "die sind ja schön hoch". Ich fand beides damals schon zu klein, hab vieles ausprobiert und mit der Zeit wurden die Käfige und Selbstbauten bei meinen Nasen immer breiter und dafür niedriger. Auch damals wurde natürlich zu vielen Volletagen geraten.


    Heute sehe ich da schon einen sehr positiven Trend: 100x50 oder 100x60 als Grundmaß - super! 100cm Mindesthöhe - auch logisch für Volletagen. Oft wird ja trotzdem das Minimum an Fläche genommen und dafür viel Höhe, dafür wird dann empfohlen, so viele Volletagen wie möglich reinzumachen, um die Fläche zu erhöhen. Soweit, so logisch auch hier.


    Mein Verständnisproblem setzt da ein, wo in hohe Bauten NUR mit Volletagen zugepflastert werden, 30-40cm Abstand als Mindestmaß und dann quasi blanke starre "Abteile" (Unidom z.b., und eben auch viele Schrankbauten mit reinen Volletagen). Gleichzeitig wissen wir aber alle, dass Ratten auch -zumindest wenn sie Jung / Gesund / Aktiv sind- auch gerne klettern und Hängematten, Klettersachen etc relativ viel Höhe einnehmen, was bei 30-40cm schon echt eng werden kann, sowohl die Höhe als auch die Stellfläche zu nutzen.


    Woher also kommt diese Vernarrtheit in Volletagen und das Rumgemecker an eigentlich allem, was unter 150cm / 120cm hoch ist? Selbst bei riesigen Grundflächen wird an der Höhe gemeckert (weniger hier, aber in vielen anderen Communities wird auf allem herumgehackt).


    Dazu mal ein kleines Rechenbeispiel:


    Unser Bau hat 180x60 Grundfläche und 1m Höhe. Dazu bekam/bekomme ich oft die Rückmeldung "Das ist aber nicht hoch genug!" oder "das ist nur MINDESTmaß!". Wir haben keine Volletagen aber eine 2/3 und eine 1/3, ergo doppelte Grundfläche.
    1,8x0,6 = 1,08 qm * 2 = 2,16qm FLÄCHE. Und dennoch bleiben, jenachdem wo die Etage ist, 50cm+50cm Höhe oder 40+60 (bei uns).


    Nehmen wir einen klassischen Käfig, sagen wir, 100x50 Grundfläche und 1,8m Höhe. Mit 40cm Abstand passen dort 4 Etagen rein.
    1x0,5 = 0,5 * 4 = 2qm FLÄCHE. Und keine wirklich Höhe mehr. Zudem hängt die Lauffläche ja auch nicht zusammen und die Strecke, die die Nasen mal am Stück rennen/laufen können, ist und bleibt kürzer als bei nem längeren Bau, somit (finde ich) kein so "reiner" Gewinn.


    Beim normalen Bau bleibt also nur die Wahl zwischen mehr Höhe oder mehr Grundfläche. Beides geht nicht. Wobei der Mittelweg hier Halbetagen wären (zB. 3 Volletagen und eine Halbe, womit man dann zwar "nur" 1,75qm Fläche hat, dafür aber, je nach Anbringung, eine hohe Stelle für die Klettermaxe.

    Warum baut mal also bei der Versessenheit auf Grundfläche nicht gleich in die Breite und nimmt z.b. 1,2m oder sogar besser 1,5m Länge als Mindestmaß?! Und vor allem: Warum wird mir dann ständig gesagt/geschrieben, mein Bau (und ähnliche "Langbauten") seien nicht geeignet für Ratten!? Irgendwie scheinen "Mittelwege" oder Abweichungen von den häufigsten Maßen direkt auf Ablehnung zu stoßen, ohne wirklich drüber nachzudenken oder nachzurechnen.


    Mich würde da einfach mal eure Meinung und Erfahrung interessieren. Langbau? Hochbau? Volletagen soviel möglich? Kletterhöhe?

    Dabei geht es mir jetzt nicht um "Sonderfälle" wie Seniorenrudel, behinderte Rattis o.Ä., wo klar ist, dass die Anforderungen anders sind. Es geht mir um die generellen Empfehlungen und MINDESTangaben, die in den Köpfen herumspuken.

    Sorry dass es so lang geworden ist.

  • Hey

    Ich hab wahrscheinlich nur die Hälfte verstanden aber hpffe meine Antwort passt

    Meine nasen können im auslauf klettern. Ich finde volletagen extrem wichtig und baue in JEDEN Käfig welche ein. Der kleinste mit einer volletage ist 100/53/60, dann einer mit 80/50/80... dom und schrank haben wie du sagst auf 30-40cm eine volletage, der dom hat bei 160 Höhe 4, der schrank 4 ganze und zwei Viertels als Aufstieg/zwischenebene.

    Lauffläche finde ich viel wichtiger als kletterplatz, denn alles was hoch und ungesichert ist trägt zur fallhöhe bei und diese zu Verletzungen.. in die Höhe sehe ich keine Grenzen, solange nicht mehr ratten in einen 100/50/100 reingestopft werden als in einen 100/50/200, es gibt ja Mindestmaße für jede Anzahl von rudel, wer weniger Höhe hat kann halt weniger drin halten oder baut eben in die breite.

    Zudem bei mir immer gemischte rudel wohn(t)en und somit immer von Jungtieren bis zu Rentnern alle Altersgruppen im rudel waren. Bei volletagen können die jungen flitzen und die alten watscheln

  • Danke Yeen. Ja mein Geschreibsel war wohl etwas wirr


    Ich versuche mein Denkproblem/Verständniproblem nochmal kurz zu fassen:


    Alle wollen hohe Käfige, MINDESTENS 100, besser 150-180 hoch, weil: Ratten klettern! (Ich erlebe vor allem oft in Facebook-Gruppen, dass 100cm o.Ä. sofort zerfleischt wird).

    Und dann wird für diese Käfige oft empfohlen, so viele Volletagen wie möglich rein zu machen, um die Fläche zu vergrößern.

    ABER: Wenn man ALLES mit Volletagen einrichtet, bleibt keine Höhe mehr zum Klettern im Käfig. Reduziert man die Volletagen, verringert sich die reine Fläche. Und bei Käfigen mit Mindestgrundfläche sind auch viele Volletagen immernoch nicht mehr Lauffläche am Stück, sondern halt mehrere einzelne Etagen mit gleichlanger bzw gleich"kurzer" Fläche.


    Warum Hochbauten kaufen/bauen, wenn man die Höhe dann durch die vielen Etagen sowieso wieder total minimiert?

    Warum also Hochbauten kaufen/bauen, wenn Langbauten (nach meiner Logik) einfach sinnvoller sind?

    NATÜRLICH sind Volletagen wichtig. Wobei die reine LAUFFLÄCHE (also am STÜCK laufen/rennen/hüpfen...) doch eigentlich wichtiger sein sollte, oder? Und wie gesagt geht es jetzt nicht um spezialfälle sondern die allgemeine Empfehlung.


    Warum nimmt man nicht gleich ein größeres Grundmaß für die Länge? 100cm finde ich persönlich nach etlichen Jahren und Bauten ziemlich wenig, wenn man mal die Fläche für Einrichtung, Rampen/Röhren und die größe der Ratten (gehen wir mal von großen Böcken aus!) berücksichtigt.


    Ich hoffe, jetzt ist es verständlicher

  • Hallo :)

    Warum (anderswo) leute Käfige die größer als die Mindestmaße sind so kritisieren kann ich dir leider nicht sagen, vermutlich können das nur die Kritiker.

    Ich stimme deiner Logik absolut zu, dass mehr Lauffläche am Stück sinnvoller ist als die selbe/weniger Lauffläche auf viele kleinere Etagen aufgeteilt, wie das bei einem höheren Käfig mit kleinerer Grundfläche der fall ist.


    Gründe warum ich mir vorstellen kann, dass eher Käfige mit kleinerer Grundfläche empfohlen werden: Die Käfige sind leichter/billiger zu bekommen, diese Größe (auch mit mehr Höhe) passt bei vielen menschen noch besser in eine kleine Wohnung als ein Käfig mit riesiger Grundfläche. Diese Mindestmaße sind einfach besser "durch zu setzen"


    Gründe die für viele Volletagen sprechen: Unabhängig von der Größe der Grundfläche lässt sich diese mit vielen Volletagen am optimaltsten nutzen und die Gesamtlauffläche maximieren. Wie Yeen schon schrieb verhindern die Volletagen hohe Fallhöhen die zu Verletzungen führen können.


    Was für Hohe Käfige spricht: Man hat die Ratten auf Augenhöhe und viele Farbratten fühlen sich oben wohler. Das wäre auch immer mein Argument für einen hohen Käfig. Gegen einen Käfig von "nur" 100cm höhe, wenn dieser aber erhöht auf einem Tisch o.ä. steht, spricht meiner Meinung nach nichts.


    Bezüglich klettern: Kletter- und Kuschelausrüstung kann man finde ich auch ganz gut zwischen volletagen anbringen. Was ich bei meinem nächsten Käfig wieder anders machen werde ist auf jeden fall eine Klettermöglichkeit von ganz unten nach ganz oben: einfach an einer Gitterseite leicht links/rechts versetzt (so das nie mehr als 1 etage runtergefallen werden kann) kleine Auschnitte in die etagen machen (so dass eben eine Ratte gut durchpasst aber kaum Lauffläche verloren geht). Momentan habe ich hier die Variante mit fast nur ausschnitten für Treppen/Rampen und die ratten können maximal 1 Etage höher kommen am Gitter und das stört mich schon etwas (grade wenn ich sehe wie sie im auslauf klettern, auch auf gittern). Den Tipp hätte ich mir vorm Schrankumbau gewünscht...


    Ich schließe hier mal noch eine Frage an, ich hoffe das ist ok für dich. Als ich den Titel gelesen habe dachte ich es ginge um was ganz anderes: nämlich die Frage wie man die Anzahl an Volletagen mit dem mindestabstand zwischen Etagen abwiegt und ob es ok ist auch mal eine Etage mehr ein zu ziehen auch wenn die Ratten sich dann auf einer der Etagen nicht maximal aufrichten können. Das frage ich mich nämlich schon länger. Es ist klar, dass sich die Ratten im großteil ihres Käfigs aufrichten und strecken können sollten. Aber in Häuschen, kuschelsachen können sie das ja z.B. auch nicht. Darum frage ich mich ob es ok (bzw. sogar ob es gut/besser) ist wenn man eine Etage mehr einzieht die vielleicht nur 20 cm abstand zur nächsten hat, so lange alle anderen Etwagen den Abstand einhalten. Grade bei relativ niedrigen Käfigen mit großen Grundflächen finde ich die Frage spannend. Dann ist das halt vielleicht nur eine "Rennetage" aber dafür ist der raum noch gut genutzt. (Es gibt ja öfter mal Käfighöhen die so sind, dass mein bei einem gleichen Abstand zwischen Etagen knapp nicht genug Abstand zwischen den Etagen hat (für Etagenzahl n). Sollte man dann n-1 Etagen einbauen ,mit deutlich größerem abstand und ungenutzem raum oder doch n aber eben einmal (deutlich)unter der Etagenabstandgrenze. Alternativ könnte man noch n Etagen mit gleichen Abstand einbauen und überall den mindestabstand knapp unterschreiten, dass halte ich aber für die schlechteste Lösung weil sich so eine große Ratte nirgendwo 100% nach oben strecken könnte. (So nun habe ich glaube ich alle maximal verwirrt und sollte vielleicht ins Bett )

  • Hi,

    Die Kletterhöhe kann man auch komplett nutzen, wenn man in diese Volletagen Ausbuchtungen einarbeitet. Und zwar nicht nur für einen Treppenaufgang, sondern eben auch für Kletterlöcher. Wenn man die Kletterlöcher um einige Zentimeter versetzt anbringt, gibt es auch keine so große Absturzgefahr.


    Um ehrlich zu sein, finde ich die Angst vor Abstürzen aber auch übertrieben. Bei mir ist noch nie eine Ratte gestürzt - bei Haltung seit 08 mit einem Jahr Unterbrechung. Es heißt immer, man soll mit Hängematten usw. alle Löcher so zubauen, dass es kaum Fallhöhe gibt .. das verhindert aber auch ungestörtes Klettern. (Wer alte oder behinderte Ratten hat, die sich überschätzen und trotzdem versuchen zu klettern, der muss natürlich entsprechende Vorkehrungen treffen, Es sollte immer zum Wohl der Ratte gehandelt werden.)

  • Hey

    Die Erklärung hat geholfen

    Also rein aus meiner Sicht: wenn wir ratten vermitteln möchte ich im Käfig volletagen haben.

    Wenn derjenige 3 ratten haben möchte und einen 100/50/100 Käfig hat dann ist das okay.

    Wenn er mich fragt ob 100/50/200 besser wäre antworte ich natürlich mit ja, weil mehr platz natürlich besser ist. Dabei geht es mir aber absolut nicht um einen 2m hohen Bau der mit ästen und seilen durchzogen ist sondern um dann mindestens 4-5 etagen.

    Von mir aus sind auch Käfige nicht schlecht die für die dort lebende Anzahl genig volletagen haben- aber dann eben oben noch nur zwei halbe und dort dann mit ästen oder seilen oder hämas usw ein paar klettersachen zu gestalten (beispielsweise ein dom mit erlebnismodul)

    Also für mich ist natürlich mehr platz (egal ob in breite oder höhe) immer vorzuziehen, aber nicht weil ich dort dann kletterplatz sondern lauffläche sehe. Ich finde volletagen und somit die Fläche die die schätze zum rennen haben einfach unabdingbar. Von den guten Möglichkeiten zum Einrichtung stellen abgesehen. (Ich habe hier einen 180/55/200 (innenhöhe 160) dom und einen 100/60/200 schrank. )


    Ich habe hier schiefköpfchen und omis im rudel, da wäre ich ständig am etagen aus und einbauen wenn dann mal kurzzeitig keiner ist bei dem ich mir bei fallhöhe sorgen machen müsste.

  • Hey,


    als dauerhafte Behausung kämen für mich nie Käfige unter 160 Höhe in Frage. Das Augenhöhenargument fiel ja schon:


    Zitat

    Was für Hohe Käfige spricht: Man hat die Ratten auf Augenhöhe und viele Farbratten fühlen sich oben wohler. Das wäre auch immer mein Argument für einen hohen Käfig. Gegen einen Käfig von "nur" 100cm höhe, wenn dieser aber erhöht auf einem Tisch o.ä. steht, spricht meiner Meinung nach nichts.

    Für mich spricht gegen das erhöhte Stellen, dass die Tiere dann in den allermeisten Fällen nicht mehr allein vom Käfig in den Auslauf können. Das ist für mich aber inakzeptabel. So oft, wie meine Tiere rein und raus huschen, kann ich mir nicht vorstellen, ihnen diesen Zugang zu verweigern. Es ist ja schon schwer für mich, sie im Inteauslauf auszusperren ..


    Von Halbetagen bin ich auch gar nicht begeistert. Ich hatte hier immer kleine Innenarchitekten, die ihre Einrichtung verschoben haben. Über die Kante gekippt kann sowas einen erschlagen. Daher gehört alles, was auf Halbetagen ist, am Gitter befestigt. Oder eben an der Schrankwand, wo man dann durch Haken die Lackschutzschicht beschädigt.

    (Und ja, ich habe schon erlebt, wie eine Ratte von einem Gegenstand getroffen wurde, den eine andere Ratte runter geworfen hat. Und ja, als ich meine Pflegedamen ins neue Zuhause gebracht habe, haben sie dem neuen Besitzer eindeutig gezeigt, wozu das Sichern wichtig ist. Sie haben direkt man ne etwas schwerere Korkröhre gen Aufstiegsloch geschoben und das damit verstopft. War zum Glück ne Volletage, aber er hat auch Halbetagen und das Haus drauf mit Haken am Gitter gesichert.)

  • Hey!


    Für mich gilt die Devise - je größer desto besser. Aktuell habe ich die 90-er Casa, welche mir definitiv zu klein ist. Bereits von Anfang an war klar, dass wir in der neuen Wohnung anbauen. Gedacht (und besorgt) war eine zweite 90-er Casa, allerdings wurde der Plan verworfen, da ich an einem Schrank mehr Vorteile sehe.


    Besorgt ist nun also ein Pax mit den Maßen 150x200x60. Super, wie ich finde.


    Ich persönlich finde nämlich eine Lauffläche von 1m (habe aktuell ja noch weniger in der Casa) deutlich zu wenig. Ich weiß, dass es bei vielen am Platz scheitert, aber wenn ich mir alleine schon die lieben Hamsterchen und ihren Platzbedarf anschaue und dann im Verhältnis mind. 3 Ratten. No way!


    Im Pax wird es auch kaum mehr Gitter geben, aber dennoch wird er so gestaltet, dass die Nasen genug Beschäftigung haben.


    Niniels Punkt mit dem Auslauf finde ich auch sehr wichtig! In der neuen Wohnung konnten bzw. können wir es ebenfalls realisieren, dass die Nasen freien Zugang zum Auslauf/Käfig haben. Bei der Inti hat man direkt gemerkt, wie sehr dieser gefehlt hat. Das wird es also auch beim Schrankausbau wieder geben.


    Das ist die Casa direkt nach dem Etageneinbau (noch unvollständig eingerichtet). In der Mitte eine Volletage und 4 Halbetagen. Perfekt meiner Meinung nach für die Casa ohne Türausbau!


    LG

  • Danke für die vielen Antworten Da sind wirklich einige gute Argumente dabei.


    Also FÜR einen Hochbau mit vielen/ausschließlich Volletagen spricht:

    1. leichter zu bekommen (klassische Schränke), vor allem für Anfänger

    2. ggf besserer Zugang zum Auslauf

    3. Tiere auf Augenhöhe --> finde ich, ein sehr gutes Argument!

    4. Gegenstände können nicht herunterfallen --> soweit sogut, ist mir aber tatsächlich in über 5 Jahren Rattenhaltung noch nie passiert...aber da gibts wohl unterschiedliche Erfahrungen


    Gut finde ich z.b. flexible Systeme, vor allem wenn man Schränke hat: Ich z.b. hatte in einem meiner Schrankumbauten Halb/Dreiviertel-etagen drin, solang die Nasen jung und agil waren und viel klettern wollten. Wurden sie älter oder gab es Verletzungen oder Einschränkungen, konnte ich die Etagen einfach rausheben und hatte schon Anbringungen für Volletagen vorgesehen. Austausch und umbau in wenigen Minuten. Das war aber auch schon mein dritter selbstgeplanter Umbau.


    Wie gesagt hatte meine erste Voliere auch diese unsäglichen 65x60x160, der nächste war dann schon 80x50x180, danach kam ein Furet Tower mit 80x75(?)x160 und danach mein liebster Schrank mit 120x60x200. Ergo: Die Lauffläche wurde mit der Zeit immer größer und selbst damit war ich nicht ganz happy, vor allem mit vielen Senioren und HHL-Kandidaten.


    Jetzt, wo wir die 180x60 haben, würde ich glaube ich nichtmehr darunter gehen. Wenn ich mir vorstelle, dass viele Eigenbauten quasi nur halb so lang sind und sehe, wie unsere Mädels rennen und springen... Ich glaube, so viel zu rennen und auch ausgiebig einrichten zu können tut auch jungen agilen Ratten sehr gut, nicht nur das Klettern.

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