Beiträge von SpringenderPunkt

    Hallo

    Die Meinungen gehen da sehr auseinander. Ganz krass habe ich schon 3 Tage gehört. Viele sagen 2 Wochen, einge 4 Wochen und wieder viele 6 Wochen.

    Da auch mein TA 6 Wochen sagt zum Regulieren des Hormonhaushaltes und ich zum Glück noch nie das Problem hatte, dass ich einen Kastraten zu Mädels setzen wollte (da ich zum Großteil nur krankheits- oder verhaltensbedingte Kastrationen hatte) sondern meistens zurück zu Böcken, habe ich bei den verhaltensbedingten Sachen 4-6 Wochen gewartet, weil man dann auch merkt, dass die Hormone runtergefahren sind.


    VG

    Huhu

    Sie darf sie im Forum nicht vermitteln, aber es gibt ja noch zig andere Wege.

    Da die Jungs zu zweit sind und nicht akut von Einsamkeit bedroht würde ich die zumindest noch etwas älter werden lassen. Ich finde spätere Kastrationen besser und würde auch 4-6 Monate als gelungener ansehen. Aber wie willst du die denn zu Böcken setzen während der Kastrationsquarantäne? Und wohin dann später mit diesen Böcken? Da müsste ja auch eine richtige Integration durchgeführt werden. Und die sind doch zu zweit, da ist doch keiner alleine.

    Aber... wenn du 7 Böcke hattest und 4 ausgezogen sind, müssten doch 3 übrig sein?

    VG

    Hallo

    Was ist es denn nun für ein Aufzuchtfutter? Wenn man das wüsste könnte man noch genauere Empfehlungen geben. Ich würde Beaphar Katzenaufzuchtmilch mit Schmelzflocken füttern und vielleicht noch Babybrei (dieses Pulver, das wird dann mit Wasser angerührt. Hier ist Banane-Hafer und Hirse unschlagbar beliebt bei den Sorten). Auch Convalescence Support vom TA liefert viele wichtige Nährstoffe und ist auch als Päppelfutter geeignet.

    Am besten man nimmt garkein Streu, sondern nur Zeitungspapier in mehreren Lagen. Wenn man Streu nehmen will, dann kein normales Kleintierstreu, da dieses zu viel staubt. Hanfstreu ist dann eine geeignete Alternative. Oder auch Chipsy Super, das ist ein feines Holzgranulat, das auch nicht viel staubt. Die meisten Leute hier verwenden allerdings Zeitung und haben nur in den Toiletten Einstreu (z. B. klumpfreises Katzenstreu, Maisgranulat, Strohpellets).

    Na ja, du bist ja noch nicht so alt, und nur weil du da immer 2 Ratten hattest, muss das ja eben nicht richtig sein. Wie gesagt, diese Erkenntnis kristallisierte sich auch erst in den letzten Jahren immer mehr heraus. Und du wirst erstaunt sein, wie viel aktiver Ratten im Rudel sind, da hat man sehr viel mehr zu beobachten und es ist eine wahre Freude die miteinander interagieren zu sehen. Nicht nur im Käfig, auch im Auslauf. Die meisten Ratten werden dann auch viel mutiger und klettern auf ihrem Menschen herum. So kleine Minis würde ich momentan allerdings nur in einen abgesperrten Auslauf lassen und noch nicht in ein ganzes Zimmer. Das hat zu viel Versteckmöglichkeiten und gerade so kleine Mäuse finden erkunden oft spannender als zurück in den Käfig gehen. Im Badezimmer würde es vielleicht gehen. Oder wo lässt du die immer laufen?

    VG

    Hallo

    Paarhaltung ist bei Ratten aber nicht artgerecht. Ratten sind Rudeltiere. Darum muss man sie auch immer in einem Rudel halten.

    Die Entwicklung geht schon seit Jahren in die Richtung, dass mindestens 3 Tiere gehalten werden müssen und es ist auch gut, dass sich dies endlich durchsetzt und mehr und mehr verbreitet wird. Es wird allen Leuten nahe gelegt, mindestens 3 Tiere zu halten und die meisten Notfallvermittler geben Tiere in Paarhaltung garnicht mehr ab.

    Nur, weil man es nicht auf den ersten Blick sieht, wenn es den Tieren schlecht geht, heißt das nicht automatisch, dass es ihnen gut geht.

    Und vor allem so extrem junge Ratten, die noch nicht richtig sozialisiert sind, brauchen mehrere Spielpartner. Wenn die später mal integriert werden müssen, weil ein Tier stirbt, dann hat man soziale Krüppel, die das Verhalten anderer Ratten garnicht richtig verstehen. Ratten aus Paarhaltung sind oft schlecht sozialisiert, da sozial einfach verarmt und das zeigt sich dann in den Integrationen und der Interaktion mit fremden, normal sozialisierten Ratten.

    VG

    Hallo

    Kasumi

    Warum sollen denn gesunde Böcke einfach so kastriert werden? Wenn ihr das Rudel aufstocken wollt, dann neht doch Mädels auf, davon sollte es doch wirklich genug geben! Oder ihr sucht euch wenn dann einzeln sitzende Böcke, die sich mit anderen Böcken nicht vertragen oder sonst noch ewig alleine sitzen müsten.


    Ich bin ja auch von Anfang an immer mit einem guten Rudel Böcke ausgestattet gewesen. Und es waren wirklich nicht viele Kastrationen nötig. Einmal hatte ich Böckchen, das wirklich zu hormongesteuer war und da half die Kastration auch zu dauerhaftem Frieden. Und die letzte Kastration war rein gesundheitsbedingt, wegen einer Hodenentzündung.

    Sonst haben sich die Herren hier immer prima vertragen und wenn es mal Zank gab, dann hatte dies immer andere erklärbare Gründe (wie einen zu hohen Altersunterschied z. B.).

    VG

    Hallo

    Die Ferplast Röhren gibt es hier in quasi jedem Tierladen oder die können die bestellen. Sonst auf sehr vielen Seiten im Internet oder bei ebay bestellbar. Oder gebraucht kaufen, indem man ein Gesuch ins Forum schreibt


    VG

    Hallo

    Hast du denn genug Platz für die ganzen Ratten und hast du schon einen zweiten großen Käfig um die Jungs mit 4,5 Wochen zu trennen? Ist der reguläre Käfig babysicher und babygerecht? Wie groß ist der? Was ist mit den Ratten die da verblieben sind, dürfen sie sich hemmungslos weiter vermehren?

    VG

    Huhu

    Also meine rotaugen waren bisher auch nicht übermäßig scheu, auch nicht, wenn sie schlecht gesehen haben.

    Da allerdings schon die Lichtintensität eines normalen Sonnentages reicht um Albinoaugen nachweislich zu schädigen, verzichte ich auf Blitzlicht und leuchte lieber die Umgebung gut aus.

    Rotlicht z. B. schädigt ja auch leicht die Augen, aber die Ratten reagieren darauf nicht, weil sie dies z. B. nicht sehen können. Ich weiß nicht ob und wie sie den Blitz wahrnehmen können.

    VG