Huhu
Mal wieder ein Umzugsjahr, diesmal so aufwändig und teuer wie noch nie. Trotzdem ist auch bei den Ratten viel passiert.
Rudelgröße:
Anfang 2021:
Wenn ich das richtig rekonstruieren konte: 1 + 1 + 4 + 2 + 2 + 3 + 1 + 4 = 18
Todesfälle:
- Corona
- kleiner Specht
- Woody
- Brose
- Izzy
- Arisa
- Rosa
- Hilde
- Colgate
- Zumba
- Samba
- Twiggy
- Dumbo
- Charles
- Hörnchen
- Gonzales
= 16
Eigene Ratten vermittelt:
keine, sind aber einige während der Umzugszeit in verschiedene Pflegestellen zum Urlaub ausgezogen
Neuzugänge:
- Colgate, Blendi, Elmex, kleiner Specht aus Saarbrückener Notfall
- Gonzales aus Neustad a.d.D. von Privat
- Charles aus TH Feucht
- Dumbo aus TH Ulm
- Kiri aus Wien von Privat
- Max von den Straßen Münchens 
= 9
Dauerpflegegäste:
Wer keine Miete zahlt fliegt raus, das wissen sie
Paar Pfleglinge sind da, aber die Vermittlungsquote hier ist eher traurig 
Integrationen:
Die, die geklappt haben und an die ich mich erinnere:
- Hörnchen zu den Dickkastraten
- Sirup zu Hörnchen und den Dickkastraten
- Rosa zum Wildrattenseniorenrudel
- Gonzales zu den Saarbrückenern
- Chalres zu den Saarbrückenern und Gonzi
- Schweini zu Blendi und Elmex
Ansonsten viele viele Versuche mit vielen Verletzten, special Thanx gehen hierbei besonders an die zuverlässige Tierarztlieferantin Charlie, die noch jeden Kleingekriegt hat...
TA-Kosten:
Weit vierstellig, sehr weit. Besondere Freude geht dahin, dass ich so viele hundert Euro ausgeben durfte, damit mit teilweise mäßig begabte Tierärzte zu Notdienstzeiten die Tür geöffnet haben, schon allein die Notdienstgebühr müsste fast 800€ gefressen haben...
OPs:
Diverse Tumore raus, zwei Klöten raus, spektakuläre OP, bei der Kiri ihren Schniepel verloren hat und einen neuen Harnausgang angelegt bekommen hat, sehr gruselig. Schwanzamputationen, Abszessspaltungen, Wundverschluss...
Sonstige Krankheiten:
Außergewöhnliche in diesem Jahr:
- besondere Abszessneigungen bei einzelnen Ratten
- Hirntumore mit identischem Krankheitsverlauf (vermute Hypophyse) bei drei Ratten
- Schwanzthrombose
- Herzinfarkt
- Lungenembolie
- Lungenflügelkollaps
- Tumore am Herzen
- unerklärliches Blut im Urin
- trockene Augen bei einem nackten Wildi - die alleine wird ewig unvergessen bleiben
- Lebertumor mit Herzversagen
- Kiefertumor
Neuanschaffungen:
Ich bin umgezogen... ich habe fast alle meine Domabteile renoviert, zusätzlich noch einen neuen übernommen und den renoviert und den für eine Freundin renoviert... das war mal schön... Dann gab es einen neuen Schrankkäfig, weil der letzte auf den Sperrmüll gewandert ist, und der Auslauf ist mühsam renoviert worden. Ansonsten gab es diverses Verbrauchszeug und Spielzeug und dass ich mir extra für das erleichterte Häuschenputzen in der Küche ein größeres Spülbecken hab einbauen lassen zeigt eigentlich, dass ich einen Teil meiner Küche nur für die Ratten gekauft habe... auch, dass auf meinem Autokennzeichen wieder Ratte stehen musste war teuer. 
Nageschäden:
Man trägt mittlerweile alles mit Fassung.
Fazit:
Naja, Umzug mit so vielen Rattenrudeln kann ich niemanden empfehlen, das war ein Aufwand, der sich gesalzen hat. Großer Dank geht da an die vielen Menschen, die mitgeholfen haben! Schön waren wie immer die Transportaktionen, die mein Auto ein paar tausend Kilometer älter gemacht haben und immer ein Erlebnis sind. Auch Einfangaktionen sind ja immer meins, ob in der Münchner Innenstadt, in einem Loch in der Straßenböschung bei Lockdown, im Nürnberger Stadtwald (mit traumatischem Erlebnis, RIP kleine Maus)... leider geht das mit der Arbeit nicht immer, aber ich liebe es.
Meine Wünsche/ Pläne fürs kommende Jahr:
Ich versuche, nun wieder ein Netzwerk aufzubauen, das größer ist und jetzt wo ich ein Auto habe auch die vielen Ratten, die in den kleinen Tierheimen hier auf dem Land vergessen werden, zu finden. Das ist nicht immer so einfach und kostet jetzt schon Nerven. Außerdem will ich mir nicht mehr lauter solche Tötet-Alles-Was-sich-bewegt-Ratten aufschwatzen zu lassen, um meine Rudelzahl hier wirklich nennenswert zu reduzieren. Nichts für ungut, aber diese ganzen Psychopathenweibchen wie Charlie und die Estenfelder, die einfach wirklich unintegrierbar sind, nehmen unfassbar viel Platz weg, so süß sie auch zu beobachten sind. Ich hoffe, auf Dauer wieder mal Pflegestelle sein zu können und dafür braucht es freie Käfige. Ich hoffe, das wird sich im Laufe dieses Jahres entwickeln. Außerdem überlege ich mir, ein Vorzeigerudel aufzubauen mit totalen Langweilerratten, weil ich hier in Zukunft doch öfter mal Kinderbesuch erwarte.
Mal sehn, was sich davon einrichten lässt... nachdem die nächste Ratte schon wieder auf dem Plan steht, wird es wohl ein Weilchen dauern... 