Beiträge von Merhaba

    Deshalb ja das "eigentlich" :)

    Eigentlich bin ich contra Kastra bei Ratten, aber in deinem besonderen Fall (praktisch unvermittelbar, aber bei dir wäre er gut aufgehoben, wenn entbömmelt) bin ich dafür. Weitergereicht zu werden ist für Ratten ja auch schwierig und bei so kurzen Lebensspannen zählt jeder Monat.

    Drei mögliche Ursachen für den Biss fallen mir ein:

    1) Kann sein, dass er sich nicht sicher war, ob dein Finger auch ein Leckerli ist. Wirkte er, als sei es ein Irrtum gewesen, dass er dich gebissen hat?

    2) Vorwärtsverteidigung aus dem Versteck heraus aus Unsicherheit/Angst. Wirkte er ängstlich dabei? Oder eher forsch?

    3) Unarten aus früherer Erziehung: hat er früher Erfolg damit gehabt, Hände wegzubeißen, hält er das unter Umständen für ok. Ich persönlich bin nicht für Zähmung über Leckerligabe, weil Ratten sich gegenseitig kein Futter schenken (gemeinsame Vorratshaltung ist nicht das gleiche wie Mundraub). Wer sich Futter wegnehmen lässt, ist unterlegen und nicht Chef im Ring und "darf" weggezwickt werden. Aber da gehen die Meinungen auseinander...

    Je nach Ursache unterscheidet sich das weitere Vorgehen.

    Hi,

    ich finde es super, dass du der kleinen "Problem"ratz ein neues Zuhause geben willst :blu:

    Bezüglich der Kastra: ich würde eigentlich erst abwarten, wie er sich bei dir macht. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann dass man sich auf die Angaben von früheren Besitzern nur in sehr sehr wenigen Fällen verlassen kann. Mal wurden die Tiere falsch gehalten und behandelt und sind deshalb (oft nur temporär) neben der Spur, mal werden "Erklärungen" erfunden, um das eigene Gewissen zu beruhigen oder um einen potentiellen Käufer zu manipulieren.

    Aber da die Vermittlungschancen mit der Vorgeschichte wirklich mau sind, ist eine OP mit einer Aussicht auf ein tolles Zuhause mMn besser als für immer im Tierheim sitzen zu müssen. Ratten werden sehr viel öfter verstoßen als adoptiert und bei "bissig" winken selbst Rattenfans in der Regel direkt ab. :(

    Kurz: ich bin eigentlich gegen Kastra bei Ratten, aber in diesem Fall würde ich aufgrund der miesen Vermittlungsaussichten das Paket Kastra und tolles Zuhause bei dir wählen.

    Zitat

    bei dicker lackschicht lohnt es sich wirklich, vor dem schleifen abzubeizen :)

    Kommt drauf an


    Wenn die Lackschichten noch fest sind und nicht abblättern und es sich um normalen Möbellack handelt, dann reicht es, sie nur grob anzuschleifen, zu entstauben und gegebenenfalls zu entfetten. Sabberlack hält gut auf anderen Lackschichten. Je älter ein Lack ist, desto weniger dünstet er noch aus und man spart sich neue Lackschichten ein, die anfangs auch bei Sabberlack mehr ausdünsten als ein normaler alter Lack. Also: intakte und tragfähige Untergründe ruhig für den neuen Lackaufbau nutzen und nicht entfernen. Spart Zeit, Mühe und Material.


    Rolllattenroste sind ein super Baustoff und oft billig gebraucht zu bekommen. Wenn es die gewünschten Maße nicht gibt, lassen sie sich auch leicht von Hand ohne teures Elektrowerkzeug ablängen. Gehrungslade und passende Handsäge reichen als Werkzeug aus. Hab ich auch schon so gemacht.

    Eure Folienauslaufbegrenzungen sind echt chic!


    viele Grüße

    Touché, SO krass waren meine Jungs nie drauf

    Ich hatte an meinem früheren Käfig an einer Seite einen Streifen dünne Hartfaserplatte, damit sie nicht mehr andauernd alle Blumen auf der Fensterbank austopfen. Und der war nur wenig breiter als Ratte lang war. Zum Glück für mich haben sie auch nie gerafft, dass sie den Streifen an allen anderen drei Seiten locker hätten umklettern können, um dann von weiter oben auf die Fensterbank zu springen


    Ich gebe Zimmerfreigang, deshalb kann ich keine Auslaufumgrenzung fotografieren. Ich könnte höchstens eine Ecke vom Käfig (Holzleisten mit aufgetackertem Volierengitter) fotografieren und einen Reststreifen 2mm-Plexi vom Streuschutz darüberhalten, so wie ich es anbringen würde. Falls das hilft? Es müsste alle Gitterkanten überdecken und anschrauben könnte man es durch vorgebohrte Löcher mit Unterlegscheiben.

    Wenn man noch einen weiteren Überkletterschutz anbringen muss, wird es vielleicht schwierig. Dann ist die Umzäunung nicht mehr einfach so wieder zusammenzuklappen. Und bei breiteren Plexistreifen wirds selbst bei geringer Dicke schnell ziemlich teuer. Hmmmm.

    Hi,


    ich wisch das Gehege nur feucht mit warmem Wasser und einem Mikrofasertuch aus. Wenn keine unerwünschten Untermieter drin sind, reicht das in der Regel aus. Stärker verschmutztes Inventar kommt in die Badewanne, wird mit einem Gemisch aus Schmierseife und Wasser aus einer Blumenspritze gründlich eingesprüht, einwirken lassen, abbrausen, fertig. Die gleiche Behandlung (aber vor Ort, nicht in der Badewanne) bekommen verklebte Stellen auf den Ebenen, wenn man vor dem Einsprühen ein Stück Küchenpapier auflegt, weichen die Verkrustungen gut auf und lassen sich nach ein paar Minuten wegrubbeln.

    Wenn man alle Geruchsspuren der Ratten mit Seife entfernt, markieren sie ihr Revier stärker neu und sind aufgeregter beim Wiedereinziehen als wenn man nur mit klarem Wasser wischt. Ist zumindest mein persönlicher Eindruck.


    Richtig geschrubbt und heiß abgebraust zum Desinfizieren wird nur der Quarantänekäfig. Und den braucht man ja nur ein paar Wochen im Jahr, wenn Neuzugänge und Inti anstehen. In den Hauptkäfig kommen nur untermieterfreie Ratzen - bei einem Eigenbau aus Holz wäre mir eine Milbenbehandlung IM Endkäfig echt zu stressig

    Hi,

    mit den Katzenvitaminpasten bin ich vorsichtig. Sie enthalten in konzentrierter Form fettlösliche Vitamine, die im Körper gespeichert und daher überdosiert werden können. Auch den Malz- und Käsepasten sind teilweise (Aufdruck kontrollieren) extra Vitamine zugesetzt, weil viele Menschen denken, dass Vitaminzusatz immer gut ist. Ein Zuviel an manchen Vitaminen kann aber genauso schädlich sein wie ein Zuwenig und bei regelmäßiger Gabe kommt einiges zusammen.

    Irgendwie sind wir vom Käse weggekommen... Mir fehlt noch Fisch in der Aufzählung :D Ich hatte noch keine Ratte, die nicht völlig versessen auf Fisch gewesen ist. Frischer Fisch war auch der Grund für meinen bisher einzigen richtigen Rattenbiss in den Finger :D

    Viele Grüße

    Ich hab mal gesehen, dass jemand aus diesem Stecksystem: https://www.amazon.de/SONGMICS-Regal…ords=steckregal einen Meerschweinchendauerauslauf gesteckt hat. Mir persönlich wäre eine undurchsichtige Auslaufbegrenzung aber zu unpraktisch. Bei denen kann man seine Fusselbälle ja nur beobachten, wenn man ungemütlich davor steht oder wenn man sich drinnen auf den Boden setzt.

    Plexiglasplatten wären arg teuer und zerkratzen schnell, Stegplatten sind wieder nur halb durchsichtig.


    Bleibt noch ein selbstgebautes Holzrahmensystem, dessen einzelne Rahmen man mit Volierengitter betackert und dann flexibel miteinander verbindet. Das ich leicht, einfach zu bauen UND komplett durchsichtig.

    Wenn man die oberen zehn bis zwanzig Zentimeter des Gitters mit einer glatten Pappe (Pressspan, Plexiglas, Resopal...) verkleidet und das Holz vorher mehrfach glatt lackiert hat, sind die Rahmen nur noch für echte Houdinis zu überklettern.

    Hi,


    ich bin mir nicht sicher, was für ein Material du meinst. Als "Malervlies" kenne ich locker auf Folie aufgeklebte Baumwollfasern aus geschredderten Altkleidern, aber so etwas meinst du bestimmt nicht. Es gibt locker gewebte Schutzdecken aus einem ähnlichen Material, etwas dicker und fester, gewebt und ohne Folie, als Schutz für Möbel bei Umzügen oder Renovierungen. Meinst du so etwas? Ich bin mir nicht sicher, ob sich solche Decken häufig waschen lassen, ohne sich aufzulösen oder zu verkrumpeln.


    Alternativ könnte ich mir Molton vorstellen, das ist ebenfalls aus Baumwolle, aber sehr fest und bekannt als Matratzenschonbezug. Allerdings läuft das gerne bei jeder Wäsche ein bisschen ein. Bunte Bezüge würde ich daher nicht fest mit dem Molton vernähen, sondern wie knopffreie Kopfkissenbezüge gestalten. Dann kann das Molton nach jeder Wäsche wieder ein bisschen in Form gezogen werden und es macht nichts aus, wenn es auf Dauer immer ein bisschen kleiner als der Bezug wird.


    Eine Geruchsbindung gibt es nicht wirklich. Meiner Erfahrung nach erzielt man eine solche nur mit pflanzlicher Einstreu. Auf Kosten der Staubfreiheit. Und auch Einstreu selbst hat einen deutlichen Eigengeruch.

    Als Unterlage ist es aber geeignet, wenn dich die häufige Wäsche nicht stört. Mehrere Sets zum Wechseln wären praktisch, dann musst du nicht alle paar Tage Zeit überbrücken, während das Set in der Wäsche ist. Steifer Molton lässt sich weniger gut durch das Gehege ziehen als weiche Handtücher, darin liegt sein großer Vorteil. Zernagen lässt er sich nur in kleine Stückchen, er zieht keine Fäden.

    Außerdem mag ich persönlich sehr, dass das Zeug nicht aus Plastik ist ^^


    Ich weiß nicht, ob das jetzt hilfreich war

    Hi,

    ich denke, DAS ultimative Futter gibt es nicht. Es gibt bei jedem Futter Für und Wider, daher unterscheiden sich die Empfehlungen auch immer etwas.

    Ich persönlich mag keine Futter, die diese kleinen Bröckchen enthalten, die wie Katzentrockenfutter aussehen. Extrudate und Pellets sind für mich tabu. Damit fallen Versele, JR Farm, V*** und all die anderen Fertigfutter durch.

    Das einzige Pressfutter, das ich kaufe und ab und zu verfüttere, ist das schon genannte SSSR.

    Bei Mixerama kaufe ich das Renn- und Farbmausfutter und mische dieses noch mit Mehrkorngetreide oder einer Müsligrundmischung. Das Rattenfutter im Shop enthält leider viele getrocknete Kräuter, die ich lieber frisch verfüttere. Man kann in dem Shop auch gut Einzelsaaten oder einzelne tierische Proteine kaufen.

    Das dritte Futter, das ist abwechselnd gebe, ist das Selbstmischfutter aus dem Forum.

    Grünzeug hab ich wie Körnerfutter immer drin, ich rationiere nie.

    Meistens sind das Kräuter und Salate vom Balkon, aber auch selbstgekeimtes Futter, Weizensprossen mit Wurzeln und Erde zum Selbstausgraben, saisonales wie Gräserrispen von der Wiese, Spitzwegerich, Löwenzahnsamen... Ab und an gibt es auch Gurke oder ein anderes Gemüse.

    Gänseblümchenblüten sind gerade der Hit.

    Tierische Proteine gebe ich nicht so häufig, vielleicht einmal in der Woche. Und dann meistens irgendetwas frisches, ein kleines Stück Fisch, einen Klecks Quark... Futtertiere nur frischtot und nur, wenn ich sie eine Zeitlang selbst gehalten und gut gefüttert habe. Die armen getrockneten Kreaturen aus der konventionellen Zucht enthalten bestimmt nicht so gute Nährstoffe wie die, die wenigstens ein paar Wochen vor ihrem Tod abwechslungsreich gefüttert wurden.

    Hi,

    irgendwie niedlich, die kleinen rosa Würmchen ^^

    Ich wüsste auch nicht, was der Tierschutz da machen sollte. Das Gitter wird man nicht mehr einfach so aufbekommen, das ist schon arg angerottet. Und wenn die Mama im Abfluß verschwindet und man nur die Säuglinge "rettet", bleibt nur noch ungünstige Handaufzucht und späteres Auswildern. Ob die Mama nach dem Aufbrechen des Gitters und dem Raub ihrer Kinder noch in eine Lebendfalle gehen würde? Ich bezweifle das. Besser wäre es wirklich, sie verlässt den Ort selbstständig.

    Licht anlassen, immer wieder Lärm im Raum machen, Sand ins Gitter rieseln lassen, mehr Ideen, es ihr ungemütlicher zu machen, ohne die Kleinen zu gefährden, habe ich leider auch nicht. Welche Gerüche hassen Ratten? Kennst du jemanden mit Hund oder Katze? Vielleicht ein bisschen Fell am Gitter deponieren?

    Deiner Erzählung nach tippe ich darauf, dass deine Kleinen einfach noch etwas Zeit brauchen. Es ist alles noch zu neu, sie sind zu unsicher. Lieber schauen sie sich erst noch alles aus der sicheren Burg an.


    Klar könntest du jetzt die Rampe mit Leckerlipaste einschmieren oder anderes versuchen ^^ aber das wird nicht nötig sein: sie werden bald deiner mutigen Ratte folgen und ebenfalls den Auslauf erkunden.


    Mir fehlen im Auslauf noch Sachen, mit denen Ratten interagieren können: Häuschen und Tunnel sind Möbel. Die werden bald langweilig. Ratten sind in der Natur jede Nacht ein paar Stunden lang damit beschäftigt, ihr Revier zu durchstreifen und Nahrung zu sammeln. In Käfighaltung sind sie praktisch arbeitslos. Ratten wollen aber einen Job haben. Und da kommst du ins Spiel: biete ihnen Sachen, mit denen sie etwas tun können. Pappe und Papier kann vielfältig aufgebaut und geschreddert werden, Buddelkisten können mit allerlei tollen Sachen gefüllt werden. Grünzeug lässt sich in kleinen Wannen (ich hab Katzenklos für Kitten ^^) vorziehen und samt Erde und Wanne zum Ausbuddeln anbieten.

    Katzenkratzbäume sind super. Du kannst sie außerdem mit Hängekletterseilen/Leitern und Hängematten, Röhren etc. aufpimpen und diese Ausstattung regelmäßig verändern. In der Natur lassen sich zusätzlich interessante Dinge finden (darauf achten, dass diese ungiftig sind und gegebenenfalls gut abwaschen/überbrühen/ausbacken, um tierische Untermieter zu entfernen.

    Ich stöbere gerade hier: http://www.rattenkultur.de/index.php/rattenbeschaeftigung

    Aber eigentlich orientiere ich mich eher an so etwas: http://mausebande.com/forum/farbmaeu…maeuseheim.html Farbmäuse sind, was das Immunsystem und die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen angeht, mit Ratten vergleichbar.

    Hi,


    Bilder wären wirklich super. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte


    Seit wann leben die Ratten bei euch? Es kann außer Problemen mit der Rampe oder einem langweiligen Auslauf (Häuschen und Co. zählen als "Möbel" und sind für Ratten ziemlich schnell so uninteressant wie für uns Tisch und Stühle) auch daran liegen, dass sie noch zu neu bei euch sind und sich noch etwas mehr eingewöhnen müssen. Dass sie schon Interesse zeigen ist toll, irgendwann wird die Neugier über die Angst siegen.

    Man könnte zum Beispiel, um bei Erhalt des bestehenden Käfigs dauerhaft auf das benötigte Maß zu kommen, einen kleinen Dauerauslauf permanent anschließen. Katzensicher und relativ bequem aufzustellen, weil nur noch ein bisschen lackiert und ein Übergang geschaffen werden muss, ist das "Living World Green Eco Habitat". Gibt es in verschiedenen Größen, steht auf Rollen und bietet durch die Plexiglasscheiben tolle Sicht auf die Tiere. Es ließe sich zum Beispiel eine dauerhafte Buddelkiste draus machen.


    Ist der Flur dafür zu schmal, wäre vielleicht eine Art Rennstrecke an der Wand möglich, indem man eine Art Hängeschrank/Regal mit Gittertüren versieht und an den Käfig anschließt. Irgendwo hatte mal wer so etwas für Degus (war das nicht sogar hier im Forum?) und es sah ganz ansprechend aus.


    Als Kletterkäfig und zur Vergrößerung der Gesamtgrundfläche ist die vorhandene Voliere allemal geeignet. Für eine fast alleinige Haltung (also nur kurz Freilauf für wenige Stunden am Tag, während der die dämmerungsaktiven Ratten dann auch oft nicht wach sind) im Käfig wäre meiner Meinung nach auch das Mindestmaß deutlich zu klein. Ich persönlich würde mir für Ratten ähnliche Gehegemaße wie für Meerschweinchen wünschen, aber mir ist bewusst, dass das utopisch ist...

    @ Käthe: Mit so etwas tue ich mich auch immer schwer.


    Die Ratten sind von der Straße weg, haben ein Zuhause, werden umsorgt. Es ist ja nicht so, dass sich hier jemand absichtlich nicht informiert und dann einfach so Ratten angeschafft hat, sondern sie sind quasi zugelaufen. Das Glas ist halb voll und nicht halb leer.

    Mit der Zeit wird sich sicherlich noch mehr verbessern, da bin ich mir ganz sicher. Aber wenn "wir" an dieser Verbesserung teilhaben wollen, dann geht das nicht, indem wir Ratsuchende verprellen.


    Ich habe beispielsweise gerade einen Mülltonnenfund hier. Der sitzt einzeln (weil derzeit noch in Behandlung) auf 100cm*55cm (Quarantäne). Also sogar über Mindestmaß. Und ganz ehrlich, ob 80cm oder 100cm ist bei einer Ratte total egal. Eine Ratte ist bei beiden Maßen mit einzwei Sätzen mit der Nase an einer Wand, selbst wenn sie an der gegenüberliegenden Wand gestartet ist. Käfige unter 1,5-2m Kantenlänge sind immer nur Aufbewahrung. Nicht mehr, nicht weniger. Ich werde mich also hüten, den ersten Stein zu werfen...

    Hi,


    eigentlich ist der Unterschied zwischen Lack und Lasur nicht so gravierend, Lasur enthält weniger Pigmente als Lack und damit ist das Ergebnis eines Farbanstriches bei relativ wenigen Anstrichen weniger deckend (die Holzfarbe schimmert also durch) als bei einem Lackanstrich.


    Die Haltbarkeit durch Eindringen in das Holz (Verbindung Holz-Anstrich) und die Dauerhaftigkeit bei mechanischer Beanspruchung (Abriebfestigkeit beim Abschrubben) sind individuell und nicht verbunden mit den Begriffen Lack/Lasur. Es gibt sehr feste Lacke/Lasuren und eher schwache. Je nach Lösungsmittelgehalt (damit meine ich auch Wasser im Falle eines wasserbasierten Lackes) und Art des Holzes kann ein Lack/eine Lasur stark oder gering eindringen. Die Schichtdicke hängt davon ab, wie zäh ein Lack/eine Lasur ist. Je dicker sie ist, desto weniger tief dringt sie ein, aber desto dicker sind auch die jeweiligen Anstriche und damit auch die Nutzschicht.

    Bei Sperrholz ist die Eindringtiefe relativ egal, da die erste Klebschicht unter dem Deckfurnier schon die erste Sperre darstellt und der Lack oder die Lasur sowieso nicht tiefer kommen können, egal wieviel Lösungsmittel man untermischt. Das Gleiche gilt für Spanplatten, OSB, Siebdruck, eben alles, was viel Leim enthält.


    Abriebfester als Spielzeuglack ist Fußbodenlack, aber der entspricht wieder nicht der Sabberlacknorm - extrem gut ins Holz dringen verschiedene Öle ein, aber die muss man öfter auffrischen. Leinöl eignet sich beispielsweise gut für Treppen und Häuschen, in Pinkelecken schützt es mir allerdings zu wenig.

    Super Anleitung


    Ich würde vielleicht noch empfehlen, nur nach dem ersten und höchstens dem zweiten Anstrich zwischenzuschleifen, da man mit jedem Schleifen auch wieder etwas vom Lack abträgt und eine möglichst starke Schutzschicht ja das Ziel ist. Ist der vorletzte Anstrich sehr rau geworden, kann man noch mal kurz vor dem Endanstrich mit einem Schleifpapier rüberhuschen und die Pickel entfernen. Eigentlich sollte das aber, wenn man sauber gearbeitet hat, nicht nötig sein.

    Bei Anstrichen, die nur wenige Tage aufeinanderfolgen, ist ein Zwischenschliff nicht notwendig, die Lackschichten verbinden sich auch ohne problemlos untereinander.


    Ich hau auch immer mindestens fünf Anstriche drauf ^^ Und gar nicht mal so dünne. Eher so dick wie möglich, limitierender Faktor ist nur die Bildung vom Laufnasen - wenn die erscheinen, war der jeweilige Anstrich zu dick ^^


    Viel Erfolg!

    Hi,

    mit einer Mischung aus Haselnussmus und Kokosmilch (ich kaufe die von Rapunzel, Reformhaus) krieg ich alles in die Nasen rein, was rein muss. Und falls sie übergangsweise gar nichts fressen würden (den Fall hatte ich aber noch nie), kann man das Zeug mit den untermischten Medis auch vorsichtig via Spritze ohne Spitze in die Maulwinkel geben.

    Kokosmilch friere ich in einem flachen Allzweckbeutel ein, so dass sich bei Bedarf Ministückchen abbrechen lassen. Haselnussmus hält im Kühlschrank sehr lange, schmeckt aber auch uns Menschen gut.

    Eine Menge Kalorien hat das Zeug auch ^^